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Gesellschaftshunde

Gesellschafts- oder Begleithunde sind „handliche“ Hunde, die in erster Linie Gesellschaft bringen und so das Bedürfnis des Menschen für Kuscheln und Schmusen befriedigen. Sie waren einst Statussymbole, die ein bestimmtes Image vermitteln sollten. Vor allem Adlige hielten in früheren Zeiten Schoßhunde zum Zeitvertreib, aber auch als Wärmekissen in kalten Nächten.

Sie sind der soziale Partner des Menschen, wenn kein anderer Mensch vorhanden ist. Der Begleithund gibt dem Menschen Zuneigung, lässt gerne mit sich Schmusen, begleitet den Menschen überall hin und weicht nicht von dessen Seite. In den meisten Fällen sind diese Hunde von recht kleinem Wuchs, was das Mitnehmen auf Reisen leichter macht. Einige der Hunde gelten als typische „Damenhunde“.

Bichon Frisé

Bichon-Frise

Der Bichon Frisé ist ein lustiger, unabhängiger und temperamentvoller Hund. Er ist fähig, schnell etwas zu erlernen und ist daher leicht erziehbar. Zu seinen Stärken gehören Geduld, Mut und Wachsamkeit. Wenn er etwas hört, das ihn beunruhigt, dann schlägt er sofort Alarm. Allerdings sollte man ihn nicht als Schutzhund ansehen. Bei Spaziergängen ist er sehr ausdauernd, kann aber auch mal auf einen Spaziergang verzichten. Der Bichon Frisé ist ruhig und brav und verhält sich Besuchern und anderen Hunden gegenüber freundlich.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Kleiner, fröhlicher und verspielter Hund; lebhaftes Wesen

Gesundheit:
Keine Krankheiten bekannt, die mit dieser Rasse in Verbindung gebracht werden.

Klassifizierung gemäß FCI: Gesellschaft- und Begleithund

 

Bichon Frisé

Chihuahua

Chihuahua

Der Chihuahua zeichnet sich durch folgende Wesensmerkmale aus: Temperament, Aufmerksamkeit, Lebhaftigkeit, Treue, starke Bezogenheit auf seinen Herrn, großer Mut (er überschätzt sich zuweilen), Kraft und Robustheit (für normal große Exemplare). Der Chihuahua ist sehr anhänglich, ja manchmal sogar regelrecht fixiert auf seine Bezugsperson.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Flink, aufmerksam, lebhaft und sehr mutig.

Gesundheit:
Mögliche Krankheiten sind Herz- (Mitralklappeninsuffizienz) und Augenkrankheiten (PRA). Auch sind wie bei anderen kleinen Hunden Patellaluxationen möglich.

Klassifizierung gemäß FCI: Gesellschaft- und Begleithund

 

Chihuahua

Lhasa Apso

Lhasa-Apso

Der Lhasa Apso ist ein freundlicher, intelligenter und fröhlicher Hund. Diese Hunde sind recht gelehrig, werden aber keinen Kadavergehorsam leisten. Fremden gegenüber verhalten sie sich eher reserviert und zurückhaltend, jedoch ohne aggressiv zu sein. Der Lhasa Apso gilt als sehr selbständig und eigenwillig. Mit Kindern und anderen Haustieren wird er sich gut vertragen. Seine Erziehung sollte konsequent und liebevoll aber ohne jede Härte erfolgen.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Lebhaft und anmaßend. Wachsam, ausgeglichen, Fremden gegenüber allerdings etwas zurückhaltend.

Gesundheit:
Sehr gesunde Rasse. Selten können Atembeschwerden durch verkürzten Nasenrücken auftreten.

Klassifizierung gemäß FCI: Gesellschaft- und Begleithund

 

Lhasa Apso

Malteser

Maltese

Der Malteser ist ein besonders angenehmer, ruhiger, intelligenter und wachsamer Begleithund. Er ist aufmerksam und hat eine große Auffassungsgabe. Er ist sehr spielfreudig und lernwillig. Da er keinen starken Jagdtrieb hat, ist er auch unterwegs leicht zu führen. Für den Umgang mit Kindern und geistig Behinderten ist er durch sein geduldiges und einfühlsames Wesen gut geeignet.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Lebhaft, zärtlich, sehr gelehrig, sehr intelligent.

Gesundheit:
Der Malteser ist im Allgemeinen ein robuster und gesunder Hund. Dennoch gibt es auch wie bei anderen kleinen Hunderassen oft Probleme mit den Kniescheiben und ihrer Aufhängung, bekannt unter dem Begriff Patellaluxation.

Klassifizierung gemäß FCI: Gesellschaft- und Begleithund

 

Malteser

Mops

Mops

Der Mops ist ohne Aggressionen gegenüber Menschen und Tieren. Er hat einen fröhlichen, lustigen Charakter und ist sehr kinderlieb. Entgegen seines Rufes bewegt er sich gerne und mag auch lange Spaziergänge. Er hat eine kurze Nase und ist daher hitzeempfindlich. Freut er sich über etwas, oder ist er aufgeregt, wedelt er mit der Rute, schnorchelt und schnauft durch die Nase was sich sehr lustig anhört, genau wie sein lautes Schnarchen, wenn er schläft.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Viel Charme, Würde und Intelligenz. Ausgeglichen, fröhlich und lebhaft.

Gesundheit:
Oft kommt es zu schwerwiegenden Problemen mit der Atmung oder Verletzungen der Cornea durch ständige Reizung mit Haaren der Nasenfalte. Die „Pug-Dog-Enzephalitis“ ist eine rassespezifische entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems.

Klassifizierung gemäß FCI: Gesellschaft- und Begleithund

 

Mops

Pekinese

Pekingese

Der Pekinese oder Peking Palasthund ist ein intelligenter und sehr anhänglicher Hund. Er gilt als mutig und charakterstark aber auch etwas eigensinnig. Es heißt, ein Pekinese entscheidet selbst, wem er seine Zuneigung schenkt. Mit Kindern wird er gut umgehen.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Löwenartige Erscheinung mit aufmerksamem, intelligentem Ausdruck. Furchtlos, treu, distanziert gegenüber Fremden, jedoch nicht ängstlich oder aggressiv.

Gesundheit:
Pekinesen leiden vergleichsweise häufig an Bandscheibenerkrankungen wie der sogenannten „Dackellähme“, die häufig bei Hunden auftritt, die ein ungünstiges Verhältnis zwischen Körperhöhe und Rumpflänge aufweisen

Klassifizierung gemäß FCI: Gesellschaft- und Begleithund

 

Pekinese

Pudel

Poodle

Der Pudel ist ein sehr intelligenter und lernfähiger Hund. Seiner Umgebung passt er sich gut an. Er verträgt sich mit allen Familienmitgliedern. Auch Kindern ist er ein idealer Spielgenosse. Als typischer Familienhund ist der Pudel sehr gesellig, kommt aber auch alleine gut zurecht. Der Pudel war ursprünglich mal ein Hund, der zur Wasserjagd eingesetzt wurde. Er apportiert auch heute noch sehr gerne. Der Pudel ist vom Auslauf und vom Platz, den er benötigt, sehr bescheiden. Der Pudel verträgt sich hervorragend mit anderen Haustieren und durch sein starkes Einfühlungsvermögen ist er auch der ideale Partner für allein stehende Menschen. Rundum ein Hund für alle Wohnverhältnisse unter der Voraussetzung, dass man genug Zeit für ausreichende Bewegung und Beschäftigung hat.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Er zeichnet sich durch seine Treue, Gelehrigkeit und Ausbildungsfähigkeit aus, was ihn zum besonders angenehmen Gesellschafter macht.

Gesundheit:
Bei den Pudeln kann die prcd-PRA vorkommen, eine erblich bedingte Augenkrankheit, die zum Erblinden führt. Eine weitere Augenkrankheit ist Katarakt (Grauer Star). Außerdem können Pudel an erblicher Patella Luxation erkranken, einer Krankheit bei der die Kniescheibe verrutscht und die Hunde hinken. Die Sebadenitis ist eine weitere vererbbare Erkrankung. Hier werden vom eigenen Immunsystem die Talgdrüsen zerstört. Hierdurch werden die Haare nicht ernährt und fallen aus. Auch die hämolytische Anämie (IMHA) kommt beim Pudel vor, bei welcher das Immunsystem die eigenen roten Blutzellen angreift.

Klassifizierung gemäß FCI: Gesellschaft- und Begleithund

 

Pudel

Shih Tzu

Shih Tzu

Der Shih Tzu erobert durch seine fröhliche, charmante und liebenswerte Art die Herzen der Menschen im Sturm. Der lustige Kobold ist stets zu Späßen aufgelegt, spielt gerne mit Kindern, verträgt sich mit anderen Haustieren, ist nicht nur für junge, sondern auch für ältere Menschen ein idealer Begleiter. Nur totale Unterwerfung ist nicht sein Ding. Seine Freiheit „verteidigt“ der Shih Tzu allerdings nicht mit den Zähnen, sondern mit großem Einfallsreichtum. Er ist zwar ein kleiner Hund, hat aber ein sehr großes Herz. Er ist mutig wie ein Löwe, aber auch liebevoll und treu, unabhängig, ergeben und seine Besitzer sagen sogar, er sei weise. Ein Shih Tzu wird seine Leute liebend gerne beim Jogging und auf Wanderungen begleiten. Außerdem ist er ein großer Wasserfan.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Intelligent, lebhaft und aufmerksam. Freundlich und unabhängig.

Gesundheit:
Wie bei allen kurzschnauzigen Hunden kann es bei ihm zu Atemproblemen kommen. Auch Augen und Ohrprobleme sind verbreitet.

Klassifizierung gemäß FCI: Gesellschaft- und Begleithund

 

Shih Tzu

Zwergspaniel (Papillon)

Papillon

Kontinentale Zwergspaniel sind sehr familienbezogene, lebhafte Zwerghunde. Immer bereit zum Spielen, Toben und Schmusen, aber dennoch einfühlsam und mit einem feinen Gespür dafür, wenn der Besitzer etwas Ruhe haben möchte. Die Rasse ist zu sensibel, aber auch zu intelligent, als dass sie es erträgt, über größere Zeiträume nicht beschäftigt zu werden. Er ist gerne etwas eitel und genießt es sehr, wenn er von jedermann bewundert wird, aber er möchte sich keinesfalls von jedem anfassen lassen! Er liebt lange Spaziergänge zu jeder Jahreszeit, und die Reste seines kleinen Spaniel-Instinktes lassen ihn gerne dieses oder jenes aufstöbern und verfolgen. Stöcken- oder Bällchenfangen und apportieren sind willkommene Einlagen während eines Spazierganges. Der Zwergspaniel ist von Natur aus sehr aufmerksam und meldet sich sofort, wenn er ungewohnte Geräusche oder Personen wahrnimmt. Hier bedarf es manchmal einiger Konsequenz (schon vom Welpenalter an), damit er nicht zum Kläffer wird.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
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Gesundheit:
Der Kontinentale Zwergspaniel ist äußerst robust, von lebensbedrohenden Erbkrankheiten scheint die Rasse bislang verschont zu sein. Wie bei fast allen Kleinhunden ist jedoch eine Veranlagung zu Kniescheibenluxationen vorhanden.

Klassifizierung gemäß FCI: Gesellschaft- und Begleithund

 

Zwergspaniel (Papillon)