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Hütehunde

Hütehunde sind ursprünglich zum Hüten von Nutztieren eingesetzt. Ihre Aufgabe besteht darin, die Herde zusammenzuhalten. Daher eignen sie sich auch hervorragend als Familienhunde, doch sollte auch darauf geachtet werden, daß sie sowohl viel Auslauf wie auch Beschäftigung brauchen.

Australian Shepherd

Australian-Shepherd

Der Australian Shepherd ist, obwohl er als ausgesprochener Arbeitshund gezüchtet wurde, auch bestens als Familien- und Begleithund geeignet. Er gilt als äußerst intelligent, lebhaft und zeichnet sich durch eine sehr hohe Lernfähigkeit und -bereitschaft aus. Der Australian Shepherd braucht den engen Kontakt zu seiner Familie und sollte daher nicht im Zwinger gehalten werden. Diese Hunde brauchen genügend Auslauf und eine anspruchsvolle Beschäftigung.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Der Australische Schäferhund ist ein intelligenter Arbeitshund mit ausgesprochenem Hüte- und Bewachungsinstinkt. Er ist ein pflichtgetreuer Gefährte und fähig, mit Ausdauer den ganzen Tag zu arbeiten. Er ist charakterlich ausgeglichen und gutmütig, selten streitsüchtig. Beim ersten Kontakt mag er etwas reserviert sein. Jede Spur von Scheue, Ängstlichkeit oder Aggressivität muss streng bestraft werden.

Gesundheit:
Diese Rasse ist vom sogenannten MDR1-Defekt betroffen, einem genetischen Defekt welcher zu einer Arzneimittelüberempfindlichkeit führt. Andere häufig auftretende Krankheiten sind Epilepsie, Katarakt, Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie (HD/ED), Autoimmunkrankheiten, Gebissfehler, Allergien, Schilddrüsen- und Herzprobleme.

Klassifizierung gemäß FCI: Schäferhund

 

Australian Shepherd

Belgischer Schäferhund (Tervuren)

Belgian-Shepherd-Tervueren

Der Charakter des Belgischen Schäferhundes ist energisch, temperamentvoll, kinderlieb, wachsam, sehr beweglich, intelligent, stets gut gelaunt, gelehrig, mit viel Humor und arbeitswillig. Der Belgische Schäferhund ist ein unermüdlicher, geduldiger und beständiger Gebrauchshund. Er braucht eine sanfte und sichere Hand.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Der Belgische Schäferhund ist wachsam und rege, von übersprudelnder Lebhaftigkeit und stets aktionsbereit. Neben seinen angeborenen Fähigkeiten als Hüter der Herden besitzt er die wertvollen Eigenschaften eines sehr guten Wächters für Haus und Hof. Er verteidigt seinen Herrn ohne jegliches Zögern hartnäckig und leidenschaftlich. Er vereinigt in sich alle für einen Schäferhund, Wachhund, Schutzhund und Diensthund erforderlichen Vorzüge. Sein lebhaftes und munteres Temperament und seine gefestigten Charaktereigenschaften, die weder Angst noch Aggressivität kennen, sollen sich in seiner Körperhaltung und im stolzen und aufmerksamen Ausdruck seiner glänzenden Augen offenbaren. Beim Richten sollte man das „ruhige“ und „beherzte“ Temperament berücksichtigen.

Gesundheit:
Eine sehr gesunde Rasse. In seltenen Fällen Hüftdysplasie.

Klassifizierung gemäß FCI: Schäferhund

 

Belgischer Schäferhund (Tervuren)

Border Collie

Border-Collie

Der Border Collie ist in erster Linie ein Arbeitshund. Bekommt er genug Beschäftigung, ist er freundlich, unwahrscheinlich verschmust, kinderlieb und ein wunderbarer Begleiter, seiner Familie treu ergeben. Die Freundlichkeit des Border Collies zeigt sich auch bei Besuch, egal ob dieser schon bekannt oder fremd ist. Einordnen muss man ihn bei den intelligentesten Hunderassen, somit hat er einen ausgeprägten Charakter. Er ist von Natur aus nicht nervös oder aggressiv, da er jedoch sensibel ist, kann er bei falscher Erziehung und mangelnder Auslastung aggressiv werden. Der Border Collie ist geistig und körperlich ein Arbeitstier, daher lernt er sehr schnell und möchte gefordert werden. Wird er unterfordert, sucht er sich gerne Ersatz, was zur Folge haben kann, dass Kinder, Autos und Ähnliches gehütet und bewacht werden. Seine Sensibilität gepaart mit Mut und Neugier machen aus ihm einen lernwilligen Hund, der Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen reagiert und Probleme selbständig lösen kann.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Aufgeweckt, aufmerksam, führig und intelligent, weder nervös noch aggressiv

Gesundheit:
Diese Rasse ist vom sog. MDR1-Defekt betroffen, einem genetischen Defekt welcher zu einer Arzneimittelüberempfindlichkeit führt. Ansonsten ist es eine sehr gesunde Rasse.

Klassifizierung gemäß FCI: Schäferhund

 

Border Collie

Collie

Collie

Der Collie gilt als einer der treuesten und intelligentesten Rassehunde der Welt. Er kann bei ausreichend Training erstaunlich viele Worte verstehen und handelt, wenn er kann und darf oft selbständig. Er hat einen liebenswürdigen Charakter, ist verspielt mit Sinn für Humor und hat eine große Beobachtungsgabe. Er ist in der Regel verträglich mit anderen Hunden und meist auch mit anderen Tieren, wie Katzen und Vögeln. Wird er von klein auf an Kinder gewöhnt, so ist er ihnen ein guter Spielkamerad und betreut sie aufmerksam. Wobei er schon auch zwischen den Kindern „seiner" Familie und fremden Kindern unterscheidet, ihm unbekannte Kinder sollten ihm sozusagen als Freunde der Familie vorgestellt werden. Ansonsten ist er ein unkomplizierter Hund, der hauptsächlich zwei Interessen hat, er will in seiner Familie leben und er will viel Auslauf.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Von freundlicher Veranlagung, frei von Nervosität und Aggressivität.

Gesundheit:
Collies sind stärker als andere Hunde vom sog. MDR1-Defekt betroffen. Sie zeigen darüber hinaus ein gehäuftes Auftreten der Dermatomysitis bedingten Haut-Muskel-Erkrankung bei Junghunden. Auch Netzhauterkrankungen (PRA) können auftreten.

Klassifizierung gemäß FCI: Schäferhund

 

Collie

Deutscher Schäferhund

German-Shepherd

Als sehr lernwillige und intelligente, aber auch selbstbewusste Hunderasse, ist eine fortdauernde konsequente Erziehung mit viel Geduld, positiver Bestärkung und Verständnis, jedoch ohne Zwang, absolut notwendig. Zum Zwingerhund degradiert und damit zu geringen Sozialkontakten verurteilt, sowie der reizarmen Umgebung, ist das Entstehen von Problemverhalten zu erwarten. Zu beachten ist, dass der Schäferhund über einen ausgeprägten Schutztrieb verfügt. Der Deutsche Schäferhund ist eine aktive Hunderasse, die viel Auslauf und Beschäftigung benötigt. Eine geistige Beschäftigung, die über reine körperliche Auslastung hinaus geht, ist unabdingbar. Als Familienhund, sollte er eine gute Erziehung genossen haben und genügend geistige und körperliche Auslastung, ist er eine friedliebende, ausgeglichene und ruhige Hunderasse, die ihr „Rudel“ schätzt und beschützt.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, absolut unbefangen und (außerhalb einer Reizlage) völlig gutartig, dazu aufmerksam und führig. Er muß Mut, Kampftrieb und Härte besitzen, um als Begleit-, Wach-, Schutz-, Dienst- und Hütehunde geeignet zu sein.

Gesundheit:
Die bekannteste Erkrankung des Deutschen Schäferhundes ist die Hüftdysplasie. Als weitere Erkrankungen kommen vereinzelt Allergien (Immunschwäche) sowie Ellenbogendysplasie (ED) vor. Darüber hinaus kann auch das Kongenitale Vestibularsyndrom, eine Erbkrankheit des Innenohrs mit Gleichgewichtsstörungen und unter Umständen Taubheit, auftreten, sowie Pancreasinsuffizienz, Schäferhundpyodermie, Schäferhundkeratitis und Herzvergrößerungen.

Klassifizierung gemäß FCI: Schäferhund

 

Deutscher Schäferhund

Shetland Sheepdog

Shetland-Sheepdog

Der Shetland Sheepdog ist intelligent, gutmütig, temperamentvoll, lernfreudig und -willig. Fremden gegenüber reserviert, nicht ängstlich. Sein lebhaftes Temperament verlangt ausreichend Bewegung.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Liebevoll und verständig gegenüber seinem Herrn, reserviert gegenüber Fremden. Niemals nervös.

Gesundheit:
Shetland Sheepdogs zeigen ein gehäuftes Auftreten der Dermatomyositis, einer genetisch bedingten Haut-Muskel-Erkrankung bei Junghunden.

Klassifizierung gemäß FCI: Schäferhund

 

Shetland Sheepdog

Welsh Corgi Pembroke

Pembroke-Welsh-Corg

Der Welsh Corgi Pembroke ist ein seiner Familie treu ergebener, wachsamer Hund. Er gilt als sehr intelligent und lerneifrig. Da er aber auch recht selbstbewußt ist, braucht er in seiner Jugend eine liebevolle aber konsequente Erziehung. Mit Kindern wird sich der Welsh Corgi gut vertragen.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Überlegen und freundlich, weder nervös noch aggressiv.

Gesundheit:
Sehr robuste und gesunde Rasse. Manchmal können Augenkrankheiten (PRA) auftreten.

Klassifizierung gemäß FCI: Schäferhund

 

Welsh Corgi Pembroke