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Als sehr lernwillige und intelligente, aber auch selbstbewusste Hunderasse, ist eine fortdauernde konsequente Erziehung mit viel Geduld, positiver Bestärkung und Verständnis, jedoch ohne Zwang, absolut notwendig. Zum Zwingerhund degradiert und damit zu geringen Sozialkontakten verurteilt, sowie der reizarmen Umgebung, ist das Entstehen von Problemverhalten zu erwarten. Zu beachten ist, dass der Schäferhund über einen ausgeprägten Schutztrieb verfügt. Der Deutsche Schäferhund ist eine aktive Hunderasse, die viel Auslauf und Beschäftigung benötigt. Eine geistige Beschäftigung, die über reine körperliche Auslastung hinaus geht, ist unabdingbar. Als Familienhund, sollte er eine gute Erziehung genossen haben und genügend geistige und körperliche Auslastung, ist er eine friedliebende, ausgeglichene und ruhige Hunderasse, die ihr „Rudel“ schätzt und beschützt.
Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI: Ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, absolut unbefangen und (außerhalb einer Reizlage) völlig gutartig, dazu aufmerksam und führig. Er muß Mut, Kampftrieb und Härte besitzen, um als Begleit-, Wach-, Schutz-, Dienst- und Hütehunde geeignet zu sein.
Gesundheit: Die bekannteste Erkrankung des Deutschen Schäferhundes ist die Hüftdysplasie. Als weitere Erkrankungen kommen vereinzelt Allergien (Immunschwäche) sowie Ellenbogendysplasie (ED) vor. Darüber hinaus kann auch das Kongenitale Vestibularsyndrom, eine Erbkrankheit des Innenohrs mit Gleichgewichtsstörungen und unter Umständen Taubheit, auftreten, sowie Pancreasinsuffizienz, Schäferhundpyodermie, Schäferhundkeratitis und Herzvergrößerungen.
Klassifizierung gemäß FCI: Schäferhund
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