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Molosser

In der Geschichte werden Molosser schon bei Aristoteles, Homer, Columella und vielen anderen erwähnt. Alexander der Große schätzte diese kraftvollen Hunde auf seinen Kriegszügen, wo sie zur Bewachung der Wagenburgen und des Trosses eingesetzt wurden. Auch die griechische und römische Mythologie ist reich an Beschreibungen. Plutarch berichtete von Molosserhunden und schon Äsop schrieb in Fabeln von ihnen.

Auch als Cäsars Legionen begannen Europa zu erobern, waren Molosserhunde dabei. Als die Römer auf den britischen Inseln landeten, machten sie dort Bekanntschaft mit den „… riesigen, breitmäuligen Hunden Britanniens“. Diese großen, bodenständigen Hunde waren die Vorfahren des Mastiffs, wobei die Geschichtsschreiber berichten, dass diese den römischen Molossern weit überlegen waren. Natürlich wurden diese Hunde in den römischen Molosser eingekreuzt.

Trotz ihrer wehrhaften Vergangenheit sind Molosser mit ihrer Ausgeglichenheit und ihrem Beschützerinstinkt ideale Familienhunde.

Boxer

Boxer

Der Boxer ist ein typischer Familienhund. Da er Fremden misstrauisch  gegenüber tritt ist er auch als Wachhund einsetzbar. Er ist freundlich,  intelligent, spontan und sehr lernfähig. Meist ist er sehr ungestüm und  anhänglich bei bekannten Personen, welche er auch gern mal ableckt.  Grundsätzlich sind Boxer ruhige Hunde, die auch die Nerven behalten,  wenn es hektisch wird. Er ist treu und ohne Falschheit. Er ist immer  offen heraus, verspielt und ohne Hinterlist. Boxer können gut mit  Kindern umgehen. Allerdings sollte man ihn erst an das Kind gewöhnen und  bei kleinen Kindern ihn nicht mit diesen allein lassen. Bei entsprechender  Anpassung können Boxer auch gut mit anderen Artgenossen oder Haustieren  auskommen. Er liebt die Bewegung, das Laufen im Freien oder das Spiel mit dem Besitzer. Der Boxer ist ein extrem verspielter Hund. Im Spiel  kann er seine Fähigkeiten optimal trainieren. Man kann mit ihm aber auch  sehr gut Joggen, Radfahren oder Wandern.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Der Boxer soll nervenstark, selbstbewusst, ruhig und ausgeglichen sein. Sein Wesen ist von allergrösster Wichtigkeit und bedarf sorgsamster Pflege. Seine Anhänglichkeit und Treue gegenüber Herrn und Haus, seine Wachsamkeit und sein unerschrockener Mut als Verteidiger sind von Alters her berühmt. Er ist harmlos in der Familie, aber misstrauisch gegenüber Fremden. Heiter und freundlich beim Spiel, aber furchtlos im Ernst. Durch seine Bereitschaft zur Unterordnung, seinen Mut, seiner natürlichen Schärfe und Riechfähigkeit ist er leicht auszubilden. Mit seiner Anspruchslosigkeit und Reinlichkeit ist er in der Familie wie als Schutz-, Begleit- oder Diensthund angenehm und wertvoll. Sein Charakter ist bieder, ohne Falschheit und Hinterlist, auch im höheren Alter.

Gesundheit:
Boxer neigen zu einigen Erkrankungen. Neben der bei den vielen Hunderassen vorkommenden Hüftgelenksdysplasie handelt es sich hier um Herzerkrankungen und Arthrosen im Bereich der Wirbelsäule (Spondylarthosen). Daneben hat er ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Tumorerkrankungen.

Klassifizierung gemäß FCI: Molosser

 

Boxer

Deutsche Dogge

Great-Dane

Die Deutsche Dogge ist ein sehr gutmütiger, anhänglicher und liebevoller Hund. Trotz seiner eindrucksvollen Größe ist dieser Vierbeiner sehr sensibel. Fremden gegenüber ist die Dogge zunächst misstrauisch und reserviert, was sie zu einem guten Wachhund macht. Sie versteht sich recht gut mit anderen Hunden. Die Deutsche Dogge benötigt sehr viel Auslauf und Platz, was auch an Ihrer enormen Größe liegt.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Freundlich, liebevoll und anhänglich gegenüber ihren Besitzern, besonders gegenüber den Kindern; zurückhaltend gegenüber Fremden. Gefordert wird ein selbstsicherer, unerschrockener, leichtführiger, gelehriger Begleit- und Familienhund mit einer hohen Reizschwelle, ohne Aggressivverhalten.

Gesundheit:
Besonders auf Grund ihrer Größe neigen Doggen zu bestimmten rassespezifischen Erkrankungen. Dazu gehören vor allem die dilatative Cadiomyopathie (kurz DCM, Herzmuskelerkrankung), Hüftgelenksdysplasie sowie Magendrehung und Knochenkrebs.

Klassifizierung gemäß FCI: Molosser

 

Deutsche Dogge

Englische Bulldogge

Bulldog

Die Englische Bulldogge ist ein ausgeglichener und unkomplizierter Hund, der sich sehr leicht erziehen lässt. Sie gilt als gefühlvoll, intelligent, mutig und wachsam. Diese Hunde sind besonders anhänglich und sind daher immer gern in der Nähe ihrer Familie. Kindern sind sie ausgezeichnete und geduldige Spielgefährten.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Vermittelt den Eindruck von Entschlossenheit, Kraft und Aktivität. Aufmerksam, kühn, loyal, zuverlässig, mutig, grimmig im Aussehen, aber liebenswürdig im Wesen.

Gesundheit:
Viele Bulldoggen haben mit Atemproblemen und Allergien zu kämpfen. Einige Hunde leiden unter Augenerkrankungen und Gelenkproblemen.

Klassifizierung gemäß FCI: Molosser

 

Englische Bulldogge

Mastiff

English-Mastiff

Der Mastiff gilt als aufmerksam und beobachtend; neuen Situationen gegenüber aber abwartend und zurückhaltend. Er macht eher mal einen Schritt zurück, um aus der Distanz sich mit Neuem vertraut zu machen, was ihm der unkundige Laie fälschlich als Ängstlichkeit auslegt. Vielmehr jedoch entstammt dieses Verhalten seiner defensiven Natur, seiner hohen Reizschwelle, seiner Ausgeglichenheit und Ruhe sowie seiner hohen Sensibilität. Die breite Stirn legt er bei aufmerksamer Beobachtung in Falten. Aggressivität ist ihm völlig fremd. All dies macht den Mastiff zu einem idealen Familienhund, der besonders gut mit Kindern und älteren Menschen umgehen kann.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Eine Kombination von Erhabenheit und Mut. Ruhig, liebevoll zu seinen Besitzern, aber fähig sie zu beschützen.

Gesundheit:
Wie die meisten großen Rassen ist der Mastiff anfällig für Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie (HD und ED). Auch kann die Netzhauterkrankung (PRA) auftreten.

Klassifizierung gemäß FCI: Molosser

 

Mastiff

Rottweiler

Rottweiler

Von freundlicher und friedlicher Grundstimmung. Auch als Familienhund ist der Rottweiler bei fachgerechter Zucht und Aufzucht sowie Sozialisierung innerhalb der Familie ein verlässlicher und treuer Freund. Eine richtige Erziehung führt zu Freundschaft. Falsche, lieblose Aufzucht wird den Hund und somit das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund für immer verderben. Der Rottweiler braucht, wie jeder andere Hund, eine Beschäftigung, die ihn auslastet. Wird ein Rottweiler konsequent, liebevoll und ausdauernd erzogen, ist er wahrlich ein fabelhafter und treuer Begleiter. Als Wachhund kann er aber auch aggressiv auf andere Hunde reagieren.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Von freundlicher und friedlicher Grundstimmung, kinderliebend, ist er sehr anhänglich, gehorsam, führig und arbeitsfreudig. Seine Erscheinung verrät Urwüchsigkeit; sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken. Er reagiert mit hoher Aufmerksamkeit gegenüber seiner Umwelt.

Gesundheit:
Häufig leiden Rottweiler unter Hüftdysplasie sowie Ellenbogendysplasie , für die von einer genetischen Disposition auszugehen ist. Auch die Leukoenzephalomyelopathie ist eine erblich bedingte Erkrankung, die bei Jungtieren zu fortschreitenden Lähmungen führt. Sie ist unheilbar, kommt jedoch kaum vor. In den letzten Jahren sind vermehrt Herzerkrankungen bei Rottweilern aufgetreten.

Klassifizierung gemäß FCI: Molosser

 

Rottweiler

Shar-Pei

Shar-Pei

Der Shar-Pei ist ein Hund mit einem sehr individuellen Charakter. Er ist friedlich und freundlich unter der Bedingung, dass es auch die Menschen zu ihm sind. Zuhause fühlt er sich im Kreis aller Familienmitglieder am wohlsten. Er liebt seine Familie, obwohl er eigentlich ein typischer Einmannhund ist. Zu Fremden ist er sehr zurückhaltend und reserviert. Seine stolze Natur verträgt keinen Zwang, Schulung oder Dressur, obwohl er sich bereitwillig allen Kommandos fügt. Mit Geduld, sanfter aber konsequenter Erziehung erreicht man bei ihm sehr viel. Gegenüber anderen Hunden neigt er zu dominantem Verhalten.

Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI:
Ruhig, unabhängig, treu, liebevoll zu den Mitgliedern seiner Familie.

Gesundheit:
Eine rassetypische, vermutlich genetisch bedingte Hauterkrankung ist die Idiopathische Muzinose. Des Weiteren ist derzeit eine große ausgehende Gefahr durch Familial Shar-Pei Fever (FSF) und Amyloidose gegeben.

Klassifizierung gemäß FCI: Molosser

 

Shar-Pei