Forscher beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit dem Hundegenom. Alles begann mit der Hoffnung, dass ein besseres Verständnis des Hundgenoms dem Kampf gegen menschlichen Krebs helfen würde, da Forschungen gezeigt hatten, dass es viele Ähnlichkeiten zwischen den Krebsarten beim Menschen mit denen des Hundes gibt. Im Rahmen des Hund-Genom-Projektes, welches im Jahre 2005 abgeschlossen wurde, konnten Wissenschaftler Segmente der DNA identifizieren, welche für die Unterschiede zwischen verschiedenen Hunderassen verantwortlich sind, wie z.B. für die Form des Schwanzes, die Größe oder die Farbe der Tiere.
(Vergl.: The Dog Genome: Survey Sequencing and Comparative Analysis. Ewen F. Kirkness, Vineet Bafna, Aaron L. Halpern, Samuel Levy, Karin Remington, Douglas B. Rusch, Arthur L. Delcher, Mihai Pop, Wei Wang, Claire M. Fraser, and J. Craig Venter. Science 26, September 2003 301: 1898–1903)