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Oft gestellte Fragen

Technische Fragen

Fragen zu technischen Details des Tests.

Wie funktioniert der Test?

Nach Eingang der Probe im Labor wird diese als erstes in eine Lösung gelegt um die Schleimhautzellen vom Tupfer zu lösen und die DNA freizusetzen. Sobald die DNA in der Lösung vorliegt, wird sie mit mehreren Chemikalien gemischt und durch einen Prozess, genannt PCR (Polymerase Kettenreaktion), kopiert. Dadurch werden die für die Analyse erforderlichen Bereiche der DNA (Marker genannt) millionenfach kopiert. Die verstärkten DNA-Marker werden analysiert und mit unserer Bezugsdatenbank verglichen. Diese Vergleichsdatenbank ist der eigentliche Schlüssel zum ganzen Prozess. Während des Vergleichsprozesses werden die Ergebnisse der DNA-Marker Ihres Mischlings mit den entsprechenden Markern tausender reinrassiger Hunde verglichen. Dieser Vergleich wird mittels einer speziellen Software durchgeführt, welche die Analyse tausende von Malen wiederholt, um ein genaues Ergebnis zu ermöglichen.

 

Wie funktioniert der Test?

Wie genau ist Ihr Test?

Um eine Genauigkeit für den CanisMIX Test angeben zu können, müsste man die Antwort kennen – und das ist bei Mischlingshunden in der Regel ja nicht der Fall. Wir können aber einen statistischen Wert, Relevanz oder „postive predictive value“ (PPV) genannt, für reinrassige Hunde angeben (der in unserem Fall >99% ist, d.h. in über 99% der Analysen liegen wir richtig) oder einen solchen Wert für Mischlinge der ersten Generation (in unserem Fall >95%).

 

Wie genau ist Ihr Test?

Wie wahrscheinlich ist es, dass bei Geschwistern identische Analyse-Ergebnisse herauskommen?

Bei der Paarung von Hunden werden verschiedene Eizellen von verschiedenen Spermien befruchtet. Die Kombination der Chromosomen geschieht bei jeder einzelnen „Zellverpaarung“ völlig zufällig. In einem Wurf entstehen somit unterschiedliche Welpen. Hinzu kommt, dass eine Hündin mehrfach aufnehmen kann, d.h. es kann auch mehrere Väter geben. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass bei Geschwistern die gleichen Ergebnisse datiert werden.

 

Wie wahrscheinlich ist es, dass bei Geschwistern identische Analyse-Ergebnisse herauskommen?

Wie wurde der Test entwickelt?

Forscher beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit dem Hundegenom. Alles begann mit der Hoffnung, dass ein besseres Verständnis des Hundgenoms dem Kampf gegen menschlichen Krebs helfen würde, da Forschungen gezeigt hatten, dass es viele Ähnlichkeiten zwischen den Krebsarten beim Menschen mit denen des Hundes gibt. Im Rahmen des Hund-Genom-Projektes, welches im Jahre 2005 abgeschlossen wurde, konnten Wissenschaftler Segmente der DNA identifizieren, welche für die Unterschiede zwischen verschiedenen Hunderassen verantwortlich sind, wie z.B. für die Form des Schwanzes, die Größe oder die Farbe der Tiere.

(Vergl.: The Dog Genome: Survey Sequencing and Comparative Analysis. Ewen F. Kirkness, Vineet Bafna, Aaron L. Halpern, Samuel Levy, Karin Remington, Douglas B. Rusch, Arthur L. Delcher, Mihai Pop, Wei Wang, Claire M. Fraser, and J. Craig Venter. Science 26, September 2003 301: 1898–1903)

 

Wie wurde der Test entwickelt?

Gibt es weitere wissenschaftliche Hintergrundinformationen?

Ja, eine Reihe von Wissenschaftlern haben sich in den vergangenen Jahren mit dem Hundegenom allgemein bzw. den genetischen Unterschieden der Rassen beschäftigt. Auch wurde dahin gehend geforscht, welche Gene für bestimmte Merkmale wie die Farbe, das Fell oder die Größe verantwortlich sind. Nachfolgende einige ausgewählte Arbeiten zu diesem Thema:

» Koskinen, MT (2003): Individual assignment using microsatellite DNA reveals unambiguous breed identification in the domestic dog. Animal Genetics Aug; 34 (4): 297–301
» Kirkness, E.F. et al. (2003): The dog genome: survey sequencing and comparative analysis. Science 301, pp. 1898–1903.
» Parker, H.G. et al. (2004): Genetic structure of the purebred domestic dog. Science 304, pp. 1160–1164.
» Ostrander E.A. & Kruglyak, L. (2000): Unleashing the canine genome. Genome Res. 10, pp. 1271–1274.
» Cadieu, E. et al. (2009): Coat Variation in the Domestic Dog Is Governed by Variants in Three Genes. Science 326, pp. 150–153.
» Ciampolini, R. et al. (2006): Statistical analysis of individual assignment tests among four cattle breeds using fifteen STR loci J. Anim. Sci. 2006. 84:11-19

 

Gibt es weitere wissenschaftliche Hintergrundinformationen?

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