Airedale Terrier
|

|
Der heutige Airedale sollte ein fröhliches, verspieltes Wesen besitzen. Er zeichnet sich noch immer durch eine große Menschenfreundlichkeit und sein ehrliches Wesen aus. Rasend gerne ist er der Clown der Familie und ist demzufolge auch nicht für humorlose Menschen geeignet. Wer absoluten, blinden Gehorsam von seinem Hund verlangt, der wird einen Airedale zerbrechen und sein typisches Wesen zerstören. Man muß auch mal fünf gerade sein lassen können.
Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI: Entschlossener Ausdruck, schnell in der Bewegung, jederzeit voll gespannter Erwartung. Sein Charakter wird gekennzeichnet und unterstrichen durch den Ausdruck der Augen, durch die Art, die Ohren zu tragen und durch die aufrechte Rutenhaltung. Offen und vertrauensvoll, freundlich, couragiert und intelligent. Stets wachsam, nicht aggressiv, aber furchtlos.
Gesundheit: Neigung zu Ekzemen und Hautgeschwülsten.
Klassifizierung gemäß FCI: Terrier
|
Airedale Terrier |
American Staffordshire Terrier
|

|
Eigenschaften und Wesen dieser erstaunlichen Hunde lassen sich am Besten durch ihre früheren Lebensumstände erklären. Sie waren – wie ihre Besitzer in dieser Zeit – Schwerstarbeiter, dabei sehr kraftvoll und ausdauernd. Der American Staffordshire Terrier ist ein sehr intelligenter, lebhafter und dynamischer Hund, dessen Bewegungsbedürfnis regelmäßig Rechnung getragen werden muss. Er will, dass man sich mit ihm beschäftigt, ihn körperlich und mental fordert. Alle Arten von Hundesport sind dazu geeignet, angefangen bei Agility, Flyball, Obedience, Begleithund, Sanitäts- und Katastrophenhund bis hin zum Therapiehund. Welpenspielstunden sind bei dieser Rasse ein absolutes Muss. Seine Menschenbezogenheit macht ihn zu einem wahren Familienhund, der ein sehr großes Interesse an allem zeigt, was in seiner Nähe so vor sich geht.
Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI: Er zeigt ein großes Interesse an allem, was in seiner Nähe vor sich geht. Sein Mut ist sprichwörtlich.
Gesundheit: Diese Rasse neigt zu Herzgeräuschen, angeborenen Herzfehlern, Schilddrüsenproblemen, Hautallergien, Tumoren, Hüftgelenksdysplasie.
Klassifizierung gemäß FCI: Terrier
|
American Staffordshire Terrier |
Border Terrier
|

|
“Essentially a working Terrier”, so wird der Border Terrier auch heute noch im Rassestandard beschrieben. Stets sollte der Ursprung der Border Terrier und sein recht ausgeprägter Jagdinstinkt im Gedächtnis bleiben, welcher, wenn auch vielleicht zunächst nicht offensichtlich, so doch in den meisten Bordern vorhanden ist. Dieser Terrier wurde früher mit der Meute geführt. Ein absolut verträgliches Wesen war für ihn daher lebenswichtig und sollte auch heute noch Kriterium für die Zuchtauslese sein. Allerdings sollte beachtet werden: eine einmal entstandene Feindschaft vergisst der Border lebenslang nicht … Der Border Terrier ist gegenüber anderen Terriern in seiner Entwicklung meist sehr spätreif, so ist doch eine konsequente Erziehung notwendig um ihn in geordnete Bahnen zu lenken. Mit seiner Vitalität, seinem Bewegungsdrang und seinem natürlich gebliebenem Erscheinungsbild ist der Border nicht nur ein hervorragender Jagdhund, sondern durch seine angenehmen Charaktereigenschaften wie Verträglichkeit, Leichtführigkeit und Kinderliebe ein sehr guter Familienhund für naturverbundene Menschen, die es lieben, ausgedehnte Spaziergänge zu machen. Wegen seiner Arbeitsbereitschaft wird er in den letzten Jahren vermehrt im Hundesport (Agility, Obedience und Fährtensuche) und im Rettungshund-Bereich eingesetzt. Ein Border Terrier ist stets bemüht, Ihnen zu gefallen. Sie sind in der Regel sehr sensible Hunde, welche eine harte Bestrafung für kleinere oder auch größere Mißgeschicke sehr übel nehmen und häufig für eine lange Zeit jegliche Mitarbeit verweigern! Diese Terrier sind leichtführig, aber nicht unterwürfig, sondern suchen eine echte Partnerschaft mit ihrem Besitzer.
Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI: Wesensfester, ausgeglichener, mit Mensch und Tier verträglicher Hund. Vereinigt Unternehmungslust mit jagdlichem Schneid. Lebhaft und mutig, fähig einem Pferd zu folgen.
Gesundheit: Eine sehr gesunde Terrierrasse.
Klassifizierung gemäß FCI: Terrier
|
Border Terrier |
Boston Terrier
|

|
Der Boston Terrier zeichnet sich durch eine glückliche Mischung von Lebhaftigkeit und Liebenswürdigkeit, Klugheit und Entschlossenheit aus. Seine Intelligenz und Sensibilität befähigen ihn, sich überall anzupassen. Richtig, d.h. liebevoll und konsequent behandelt, lässt er sich leicht dressieren und ist sehr lernbegierig. Er ist wachsam, aber niemals ein Kläffer. Er ist selbstbewusst, stark auf seinen Herrn und sein Heim bezogen, aber freundlich zu Kindern und Gästen. Er vermag als ausdauernder Begleithund (ohne Jagdleidenschaft) große Wanderungen mitzumachen, gibt sich aber auch im Bedarfsfall mit kurzen Stadtspaziergängen im Schlenderschritt zufrieden. Anderen Hunden gegenüber ist er normalerweise freundlich und fröhlich verspielt, doch ggfs. jederzeit bereit, sich mit Kraft und Wendigkeit zu verteidigen.
Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI: Der Boston Terrier ist ein freundlicher, lebhafter Hund. Die Rasse ist vorzüglich veranlagt und von hoher Intelligenz, was den Boston Terrier zu einem einzigartigen Begleithund werden lässt.
Gesundheit: In erster Linie ist die Patella Luxation und der Hereditäre Catarakt (HC) zu nennen. Mögliche andere vererbbare Krankheiten schließen ein: Atopische Dermatitis, Demodikose, Fleckenförmige Alopezie, Gesichtsfaltenpyodermie, Hyperadrenokortizismus, Schwanzfaltenpyodermie.
Klassifizierung gemäß FCI: Gesellschaft- und Begleithund
|
Boston Terrier |
Bullterrier
|

|
Der Bullterrier (auch English Bullterrier) ist ein sehr intelligenter, lebendiger und mutiger Hund, der dafür bekannt ist, dass er eine besonders enge Beziehung zu „seiner Familie“ aufbaut und äußerst liebevoll und geduldig mit Kindern umgeht. Er lernt recht schnell, braucht aber – da er etwas eigensinnig ist – eine konsequente Erziehung. Die dem Bullterrier häufig nachgesagte Dominanz gegenüber anderen Hunden sollte man nicht überbewerten. Eine gute Sozialisierung im Welpenalter wird Probleme in dieser Hinsicht ausschließen.
Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI: Der Bull Terrier ist der Gladiator unter den Hunderassen, voll Feuer und Mut. Ausgeglichenes Wesen und Disziplin zeichnen ihn aus. Obgleich sehr eigensinnig, ist er im Besonderen gegenüber Menschen sehr gut.
Gesundheit: Beim Bullterrier ist die Primäre Linsenluxation (PLL) die bekannteste Erbkrankheit. Auch Herzkrankheiten oder Taubheit sind bei dieser Rasse zu beobachten.
Klassifizierung gemäß FCI: Terrier
|
Bullterrier |
Parson Russell Terrier
|

|
Der Parson Russell Terrier ist ein temperamentvoller, anpassungsfähiger, intelligenter und kinderlieber Hund. Er weiß genau was er will und schaut mit Freundlichkeit, Unbeschwertheit und Neugierde in die Welt. Ein echter Parson Russell Terrier ist ein lebhafter und aktiver Terrier. Er ist aufgeweckt, furchtlos und voller Selbstvertrauen. Immer neugierig auf alles ringsum fröhlich, stellt er gerne Unsinn an und ist dabei freundlich und liebevoll. Er ist für die Baujagd gezüchtet. Seine Neigung den Fuchs bei der Jagd eher zu stellen als ihn anzugreifen, macht die Rasse für den Jäger attraktiv. Diese Eigenschaft macht ihn auch zum tollen Familienhund und Kinderfreund.
Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI: Im Wesentlichen ein Gebrauchsterrier, mit der Fähigkeit und dem zur Arbeit im Bau und in der Jagdmeute geeigneten Körperbau. Unerschrocken und freundlich.
Gesundheit: Rassespezifische Erbkrankheiten sind nur wenige bekannt. Dazu gehört etwa die Legg-Calcé-Perthes-Krankheit, eine krankhafte Veränderung des Oberschenkelkopfes. Auch Taubheit kann bei weißen Hunden gelegentlich auftreten. Auch ist er anfällig für Patella Luxationen und Augenkrankheiten.
Klassifizierung gemäß FCI: Terrier
|
Parson Russell Terrier |
Scottish Terrier
|

|
Der Scottish Terrier ist ein Hund mit einer sehr ausgeprägten Persönlichkeit. Er zeichnet sich durch ein freundliches, ausgeglichenes Wesen aus, ist aber mutig und unerschrocken, wenn er angegriffen wird. Er besitzt im Gegensatz zum Westie oder Cairn einen etwas schwereren Körperbau, einen wesentlich längeren Kopf, ein imposantes Gebiß und eine tiefe Stimme. Der Scottie bellt selten und ist nicht aufdringlich, liebt es aber, immer und überall dabei zu sein. Er versteht sich prima mit Kindern und anderen Tieren, muß aber wie jeder andere Hund auch, liebevoll daran gewöhnt werden.
Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI: Treu und zuverlässig, würdevoll, unabhängig und zurückhaltend, aber mutig und hochintelligent. Unerschrocken, aber niemals aggressiv.
Gesundheit: Bei Scottish Terriern tritt häufiger als bei anderen Hunderassen (bis zu 10 mal) Blasenkrebs auf. Neben nachgewiesenen Umwelteinflüssen (Unkrautvernichter, Schädlingsbekämpfung, Rauchen) sind genetische Ursachen wahrscheinlich. Die Cranio-mandibuläre Osteopathie ist eine bei Jungtieren selten auftretende, sehr schmerzhafte Knochenkrankheit des Schädels.
Klassifizierung gemäß FCI: Terrier
|
Scottish Terrier |
Staffordshire Bullterrier
|

|
Der Ursprung zur Einstufung als „Kampfhund“ ist bereits in England entstanden, wo der Staffordshire Bullterrier einerseits als „Kampfhund“ gezüchtet und gleichzeitig in anderen Zuchtlinien als Familienhund auf beengtem Wohnraum gehalten wurde. Der Staffordshire Bullterrier ist ein intelligenter, gehorsamer, mutiger und zuverlässiger Hund. Er ist sehr anhänglich und braucht die Zuwendung seines Besitzers. Der fröhliche, selbstbewusste Hund ist kinderfreundlich und charakterfest. Nicht umsonst trägt er auch in Großbritannien den Beinamen „Babysitterdog“ oder „The Nanny Dog“. Aber er ist nicht unbedingt ein Hund für jedermann, denn seine Hartnäckigkeit und Selbstbewusstsein erfordern eine konsequente Erziehung. Zwingerhaltung ist aufgrund seiner Bindung und Beziehung zu seinen Menschen absolut unakzeptabel für diesen Hund. Anderen Hunden gegenüber verhält er sich etwas dominant. Diese Hunde sind ausdauernd und brauchen genügend Auslauf und Beschäftigung. Sie sind auch gut für die meisten Hundesportarten geeignet.
Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI: Traditionell von unbeugsamem Mut und Hartnäckigkeit. Hochintelligent und liebevoll, besonders zu Kindern. Tapfer, furchtlos und absolut zuverlässig.
Gesundheit: Hüft- und Ellenbogendysplasie, Patellaluxation, Hereditary Cataract (grauer Star), L2-Hydroxyglutaric Aciduria (L2-Hga)
Klassifizierung gemäß FCI: Terrier
|
Staffordshire Bullterrier |
West Highland White Terrier
|

|
Der West Highland White Terrier gilt als ein sehr anhänglicher, lebendiger und verspielter Hund. Er ist wachsam, manchmal ein wenig eigensinnig und ist Kindern ein guter Spielgefährte.
Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI: Klein, aktiv, unerschrocken, robust, mit beträchtlichem Selbstvertrauen ausgestattet und einem Auftreten, das Raubzeugschärfe erkennen lässt. Wachsam, fröhlich, mutig, selbstbewusst aber freundlich.
Gesundheit: Die Craniomandibuläre Osteopathie ist eine bei Jungtieren auftretende, sehr schmerzhafte Knochenkrankheit des Schädels. Gelegentlich kommt es bei West Highland White Terriern zur Kniescheibenluxation: ausgeschlagene Kniescheibenlagerung bewirkt unterschiedliche Lahmheit. Außerdem treten Allergien, Kiefermissbildungen und Lebererkrankungen sowie Zahnprobleme (Ein- und Überbiss) auf.
Klassifizierung gemäß FCI: Terrier
|
West Highland White Terrier |
Yorkshire Terrier
|

|
Lebendig, intelligent, etwas übermütig, lieb, wachsam, sehr anhänglich an ihre Besitzer - Yorkshire Terrier sind sehr lebhaft und bellen bei Gefahr. Sie lieben die Umgebung von Menschen, sind aber sehr sensibel. Mit Kindern haben sie ihre Mühe. Das kommt vermutlich daher, dass sie nervöses Gebahren um sich herum nicht besonders lieben. Yorkies sind äusserst selbstbewusst und kommunizieren im Freien mit anderen Hunden und Menschen mit ihrem gut ausgebildeten Stimmorgan.
Charakterbeschreibung gemäß Rassestandard des FCI: Reger und intelligenter Zwerg-Terrier. Lebhaft bei ausgeglichenen Wesensanlagen.
Gesundheit: Diese Krankheiten scheinen beim Yorkshire Terrier häufiger aufzutreten: Grauer Star, Luftröhrenkollaps, Kryptorchismus, Ellenbogengelenks- und Hüftgelenksdysplasie, Schilddrüsenunterfunktion.
Klassifizierung gemäß FCI: Terrier
|
Yorkshire Terrier |